Der neue Schwipsbogen ist da. Und er tut Gutes.

Tour der Hoffnung als Holzmotiv
Der neue Schwipsbogen

Irgendwann während des letzten Weihnachtsmarktes vor der scheune haben mich zwei sympatische Menschen angesprochen. Eigentlich wollte ich schon zumachen, ihre Hartnäckigkeit jedoch brachte ihnen noch zwei verkaufte Bögen und uns zusammen eine Runde Schnaps ein.

Es stellte sich herraus, dass die beiden an der Organisation der jährlichen Benefiz-Fahrradtour namens Tour der Hoffnung beteiligt sind. Und dieses Ereignis sollte 2014 in Sachsen stattfinden. Die Tour würde durch verschiedene Regionen und Städte führen und in Dresden enden. Seit den 80er-Jahren sind während der hochkarätig besetzten Touren schon über 30 Millionen Euro für krebskranke Kinder und medizinische Forschung gesammelt worden. Ich war voller Respekt für solch eine Leistung aus persönlichem Engagement heraus.

Doch es sollte noch besser kommen. Während des Gespräches rückten die beiden nämlich mit ihrer Idee raus: Sie wollten ein ganz besonderes Erinnerungsstück für die fast 200 Teilnehmer anbieten. Ob ich in der Lage wäre, Schwipsbögen mit Fahrradfahrern zu produzieren? Klar, bin ich. Schwipsbögen sind meine Leidenschaft.

Was für eine schöne Idee. Die Fahrradfahrer würden Dresden von einer seiner schönsten Seiten kennenlernen - der der Kreativität und des Erfindergeistes.

Ich musste den neuen Bogen zum Glück nicht alleine erfinden. Aus vielen Versuchen weiß ich nämlich, dass ich sehr schlecht im Zeichnen bin. Ich konnte Diana Schmidt gewinnen, die schon den kultigen 3-Nüsse-für-Aschenbrödel-Schwipsbogen designt hatte. Und sie hat etwas sehr schönes gestaltet. Den Elberadweg, wie alle, die ihn auch nur einmal gefahren sind, lieben gelernt haben, hat sie aufs Holz gebracht. Dazu die Wahrzeichen der Stadt: Frauenkirche, Semperoper und Augustusbrücke. Die Radfahrer nutzen die Szenerie um Sport zu treiben oder auch, um sich beim Anblick der Elbe und des Panoramas zu entspannen. Die Füßchen sind liebevoll verziert. Auf einem steht sogar der Goldene Reiter, denn was wäre ein Dresden-Motiv ohne August den Starken. Und als besonderen Clou haben wir uns einfallen lassen, einen Weihnachtsstern in der Mitte aufzuhängen. Nett finde ich auch, dass die Kunden, dieses kleine Objekt selber zusammen stecken und an den Bogen binden müssen. So kommt eine Ahnung von weihnachtlicher Bastelstimmung auf. 

Die Grundfunktion des neuen Schwipsbogens ist allerdings auch mit dem neuen Motiv geblieben: Wir können ihn mit Teelichtern bestücken oder auch mit Schnapsgläsern!

Bald startet die Tour der Hoffnung. Vom 06. bis 10. August ziehen die Teilnehmer ihre Runden im Freistaat. Bei dieser Gelegenheit kann man den Bogen kaufen. Zunächst habe ich eine limitierte Auflage von 100 Stück hergestellt. 

Aber mir gefällt mein neuestes Baby schon jetzt so gut, dass ich mir vorstellen kann, ihn in das reguläre Sortiment mitaufzunehmen. Was denkt ihr?

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